Eine Studie des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags bewegt zur Zeit die Gemüter und ich denke, dies sollte auch so sein. Hier das Fazit:

Amazon dürfte seiner Pflicht zur Informationsvermittlung gemäß Art. 13 I und Art. 14 I DSGVO in hinreichendem Maß nachgekommen sein. Offen bleibt jedoch, wie unbeteiligte Dritte und Minderjährige von der Datensammlung ausgeschlossen werden können. Unklar ist mit Blick in die USA auch, zu welchen weiteren Zwecken Amazon seine Daten zukünftig nutzen könnte. Der Erkenntnisgewinn aus den gesammelten Daten könnte gerade vor dem Hintergrund der zahlreichen Verknüpfungen mit anderen Plattformen32 groß sein. Die Intensität der Verpflichtung zu Transparenz bei der Datenverarbeitung33 könnte damit in Abhängigkeit zu Umfang und Qualität der gesammelten Datenmenge stehen. Gerade die Möglichkeit der Stimmerkennung wird den Datenschutz vor zusätzliche Herausforderungen stellen.

Es geht im Kern um den Schutz unserer Persönlichkeitssphäre. Zunehmend sind Sprachassistenten omnipräsent, weil diese ja so komfortabel sind. Problematisch wird es, wenn neben den Nutzern weitere Personen im Raum sind. Woher weiß ich, ob ein Gespräch nicht aufgezeichnet wird, meine Stimme nicht analysiert wird, oder was auch immer? Ich weiß es nicht. Ich gehen davon aus, dass, was ich in einem Raum vertraulich spreche auch vertraulich bleibt und nicht ein Dritter heimlich still und leise mithört (obwohl er ja gar nicht aktiv ist).

Wir denken, dies Thema wird uns noch öfter beschäftigen. Denn es sind längst nicht mehr nur Audio und Video, die ins Netz übertragen werden. Gangmuster, Verhaltensweisen, … werden zunehmend analysiert und verwendet, meist ohne das Wissen der anwesenden Personen.

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Seit Jahren ist die IT Sicherheit in den Schlagzeilen und jedem steht klar vor Augen, es gibt eine reelle Gefahr. Leider findet kein Umdenken statt, dies zeigte sich bereits mit der DSGVO. Kurz vor Torschluss kam es zur operativen Hektik, aber nur um im Raum stehende Strafen zu vermeiden. Unsere Ignoranz bezüglich IT Sicherheit zeigt auch wieder deutlich die aktuelle Studie zur IT Sicherheit von Varonis

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Bislang war für einen Angriff auf WPA2 WLAN Router immer eine Kommunikation eines zugelassenen Benutzers nötig. Nun haben Sicherheitsforscher eine Methode entwickelt um direkt (client-less) den Accesspoint angreifen zu können. Wahrscheinlich sind viele Accesspoints anfällig gegen dieses Attacke.  Zeit also zum Handeln und Warten auf WPA3, für das es bereits erste Router aber leider noch keine Clients gibt. 
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Die aktuelle IDC-Studie zur IT-Security in Deutschland ergab, dass 67 Prozent der Unternehmen in Deutschland in den letzten 24 Monaten erfolgreich attackiert wurden und einem Cyberangriff zum Opfer fielen. Der Angriff kam meist zu jeweils einem Drittel über PCs, Netzwerke, Tablets und Smartphones. Das größte Risiko ist aber nicht ein technischer Endpunkt, sondern mit 37 Prozent der eigene Mitarbeiter.  
Das sollte uns nicht überraschen. Im Gegensatz zu technischen Maßnahmen wird eine nachhaltige Schulung der Mitarbeiter in fast allen Unternehmen vernachlässigt. Es genügt nicht, einmal im Jahr ein Web-Training und ein kurzer Test, keep reading
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